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Erk-Kawasaki KX 80 GS, Baujahr 1984


Erstmals beim Saisonauftakt 2015 in Pfungstadt wurden zwei sehr interessante neue 80 ccm Motorräder in der Youngtimerklasse gesichtet, welche mit großer Wahrscheinlichkeit in diesem Jahr noch mehrfach in der Klassikszene auftauchen werden. Wer sich unsere Bilderreihe zu dieser Veranstaltung genauer angesehen hat, sollte bereits auf diese richtig schön gemachten Bikes – zwei historische Siegertypen – aufmerksam geworden sein.

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Mit der Vorstellung beginnen möchten wir hier zunächst mit der Erk-Kawasaki KX 80 GS aus 1984, welche über den Winter in der Werkstatt des Spezialisten für kleine Hubraumklassen, Hans Patutschnick, komplett neu aufgebaut wurde.

Die Ausgangsbasis

Die Ausgangsbasis – zumindest erkennt man, „was“ es ist 😉

Es ist eine wassergekühlte 80er, die auf dem Kawasaki Kleinradrahmen mit einer verlängerten Schwinge basiert. Zulassungstechnisch natürlich als Leichtkraftrad eingestuft. Technische Daten: Hubraum 78 ccm, Gewicht etwa 94 Kilogramm, 8,5 Ltr. Kunststofftank. Dazu ein optisch auffälliger kleiner Motor mit Kühler rechtsseitig und Auspuff links.

Eine Wettbewerbsmaschine, von der man getrost sagen kann, dass sie vom Fachmann richtig fein und in vielen Details nahezu originalgetreu restauriert wurde.

Über die Sporthistorie dieser giftgrünen Kawa gibt es zu berichten, dass Bernhard Brinkmann mit so einer Maschine 1985 Deutscher Enduro-Meister in der Hubraumklasse bis 80 ccm werden konnte. Auch im deutschen Trophy-Team bei den Six Days in Alp /Spanien war er damit „eigentlich“ sehr erfolgreich unterwegs. Die sicher geglaubte Goldmedaille ging leider im Abschluss-Moto Cross verloren, als die Kette gerissen ist. Immerhin reichte es dann doch noch zu „Silber“.

Und die Tatsache, dass einige Jahre später die namhaften italienischen Enduro Asse Pierfranco „Chicco“ Muraglia und Dario Salvi erfolgreich auf die schnellen 80er aus dem Hause Kawasaki gesetzt haben, sollten ebenfalls als Beleg dafür gelten, dass mit diesen Motorrädern ein sehr gutes Enduro-Wettbewerbsmaterial verfügbar war.

Für die Überlassung der Bilder bedankt sich enduro-klassik.de bei Jürgen Rödel und Hansi Patutschnick.

 

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