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Maico GS 400, Modell 74/5


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Maico GS 400

Maico GS 400, Modell 74/5

Bei diesem Motorrad handelt es sich um den Nachbau einer Maico GS, Typ 74.5 oder 74 1/2; Verwendet wurde hierzu ein Rahmen, welcher 1971 für den Werksfahrer Willy Bauer für eine MC 400 hergestellt wurde. Dieser Rahmen wurde im Bereich der Federbeinaufnahmen an Rahmen und Schwinge nachträglich umgeschweißt. Bei der Modellreihe 74.5 handelt es sich um ein Zwischenmodell der Jahrgänge 1974 und 1975. Es ist dies eine Besonderheit, da Rahmen mit dieser Art der hinteren Federbeinbefestigungen erst ab 1975 serienmäßig bei Maico hergestellt wurden. Jedoch schon zum Ende der Saison 1973 verwendeten die Maico Werksfahrer, Adolf Weil, Willy Bauer und Hans Maisch derartig abgeänderte Serienrahmen für die Rennen in der WM und DM. Hierdurchwurde ein deutlich besseres Fahrverhalten erreicht. Ab dem Jahr 1974 wurden deshalb bei Kunden und Importeuren , insbesondere in den USA, die Forderung nach derartigen Rahmen laut. Adolf Weil hatte mit so einer Maschine im Winter 1974 in den USA die Trans-Ama Moto-Cross-Serie gewonnen. In Kleinserien entstanden so bereits vor 1975 einige dieser seltenen Motorräder. (Das Motorrad, Hefte 22/73 und 1+9 1974).

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Maico GS 400

Maico GS 400 , Detailaufnahme

Das hier gezeigte Motorrad entstand 2009 und 2010 unter tatkräftiger Mitwirkung des Maicospezialisten Oswald O. aus Eckental und mit Hilfe von Jimmy R. Die Aufbauart dieser GS, mit den Moto-Cross Kotflügeln und dem kleinen Hella Rücklicht, entspricht der Ausführung, wie sie von den Geländewerksfahrern Leo Zeller und Lenz Müller damals eingesetzt und zu mehreren Deutschen Meistertiteln gefahren wurde. Da hier viele Aluteile hochglanzpoliert sind, ist diese gezeigte Maschine überwiegend als Sammler- und Ausstellungsobjekt und weniger für Rennzwecke gedacht. Erhältlich waren die Motorräder damals auch in den Farben orange und rot, zu einem Listenpreis beginnend ab 4600 Mark als MC 250. Auffallend waren damals auch die großen Fächerzylinder und der Zylinderkopf, in welchem eine zweite Zündkerze verbaut war. Damit konnte man bei Kerzenausfall im Rennen einfach umstecken. Eine prima Sache. Die Maico 74.5 war und ist einfach ein tolles und schönes Geländesportmotorrad.

Maico GS 400

Maico GS 400, Heckansicht

 

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2 Kommentare

  1. Hallo,
    nette Seite die Ihr da gemacht habt!

    Als Maico-Mann muss ich aber natürlich etwas zu der 74.5 er Maico sagen ;o)
    Ich finde die 1978’er Gabel und den 5 Gang 400’er Motor etwas zu viel des Guten um die Maico als 74.5 er Nachbau zu preisen !
    Die 250’er MC Maschinen waren die ersten 5-Gang Motoren, ca. ab Ende 74. Die 400’er wurde sogar 1975, mit neuem Rahmen und 38’er Gabel, anfangs noch mit 4Gang Motor verkauft.
    In der 74’er Saison ist sicher kein 5-Gang Motor gefahren. Ausser der MC 250 Prototypen im geänderten 4-Gang Motorgehäuse…

    Gruß
    Marcus

  2. Hallo Marcus! Aus Maico puristischer Sicht kann man deine Meinung akzeptieren. Das Wesentliche der 74/5 war, ist und bleibt die geniale Abänderung der Hinterraddämpfung. Ein Meilenstein der Twinshocker. Das sollte herausgestellt werden. Hier handelt es sich um einen verm. im Werk umgeschweißten Willy Bauer Rahmen, der leider nur „allein“überlebt hat.

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