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Zündapp`s GS 50 – Der Seriensieger


Zündapp GS 50Allein zwischen 1972 und 1977 gelang es den verschiedenen Zündapp Werksfahrern mit der im Münchener Werk geradezu exzellent aufgebauten und stets moderat weiterentwickelten Gelände-Fünfziger, sechsmal in Folge den Titel des Deutschen Geländemeisters und auch ebenso oft den Titel des Geländeeuropameisters einzufahren.Bei der von uns vorgestellten 1977er Werksmaschine handelt es sich um das originale Sechstagemotorrad von Povazska Bystrica/CSSR, welches damals von Friedrich Hieronymus eingesetzt wurde.

Das Motorrad wurde zwischenzeitlich neu restauriert und steht da wie am ersten Tag. Technische Werte wie 49 ccm, 11,5-13,5 PS bei 11300 U/min oder weniger als 75 Kilogramm Kampfgewicht des Motorrades sprechen für sich. Schnelligkeit und Zuverlässigkeit zeichneten das Modell bereits damals aus. Was die Zündapp Werks-Modelle der damaligen Zeit jedoch zusätzlich noch ausgemacht hat, waren die feinen praktischen Details, die unter den Sportleitern Georg (Schorsch) Weiß und Erich Messner in die Entwicklung eingeflossen sind und letztlich erst eine richtige Werksmaschine ausgemacht haben. Dabei meinen wir nicht nur die reichliche Verwendung von teuren Edelmetallen wie Titan, Magnesium oder Elektron. Nein, es sind oft simple Dinge wie die Sitzbankbefestigung mittel Federsplinten, filigran ausgeführte Fußrasten und Bremshebel oder gar die Drahtseilsicherung der Hinterachsbauteile, die den Wettbewerbserfolg für das Münchener Werk sichergestellt haben.

 

Kurzum – die Werks-Zündapp aus 1977 ist ein „Starkes Stück“ deutscher Geländesportgeschichte.

Wer mehr über dieses Motorrad und auch die Sechstagefahrt von 1977 erfahren möchte, sollte einen Blick in das Enduro-Klassik Jahrbuch werfen. Auf acht reichlich bebilderten Seiten stellen wir die Maschine und auch seine Geschichte umfassend vor.

Enduro-Klassik Jahrbuch

 

1 Kommentar

  1. Ich bin übrigens der letzte Fahrer welcher mit der 50er Zündapp 1979 Deutscher Meister geworden ist.
    Hab das Baugleiche Modell zusammen mit Erwin Schmieder bei der EM und bei den Sixdays in Neukirchen Siegen gefahren. Bis auf die langen Schaltwege war das ein Traummotorrad.
    Schönen Gruß Arnulf
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