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6. ADAC Klassik-Enduro-Trophy 2014 Sonnefeld


ADAC Enduro Trophy Sonnefeld 2014Liebe Leute, man kann mit Fug und Recht sagen, dass sich die Sportfreunde vom AMC Hohe Aßlitz in  Sonnefeld auf dem besten Weg befinden, ihre Veranstaltung in die Top-Klassik Events in Deutschland einzureihen. Die historische Dömäne mit der angrenzenden großen Wiesenfläche als Fahrerlager bietet eine sehr schöne Kulisse für unseren Klassiksport, auch wenn in diesem Jahr die Möglichkeiten durch Umbauarbeiten etwas eingeschränkt waren. Dafür gab es eine technische Abnahme unter schattigen Bäumen, die fast schon Picknickcharakter erzeugte. Nach nächtlichem Regenguss erwartete die Teilnehmer am Sonntag dann eine zunächst etwas rutschige erste Runde die es mit Vorsicht anzugehen galt. Dank dem schönen sonnigen Wetter waren spätestens ab der zweiten Runde die Streckenbedingungen geradezu ideal, sowohl auf der Strecke als auch in der Sonderprüfung.

Die SP befand sich taktisch klug gleich am Anfang der Runde, so dass die Auswertung kurz nach dem Einkommen der letzten Teilnehmer am Nachmittag auch schon erste Ergebnisse präsentieren konnte.  Für die Sonderprüfung gab es wie auch schon in den Vorjahren den bekannten dreiteiligen Streckencharakter. Am Anfang eher enduromäßig über einen kleinen Hang, mit kurzen Schleifen auf und ab. Im Anschluss dann die weiträumig gesteckte Tschechenschnecke auf einer Wiese und nach hinten heraus eine kurze, crossmäßige Passage mit zwei kleineren Sprüngen. Die Sonderprüfungslänge mit einer Fahrzeit von etwas über vier Minuten war auch gut geeignet, um für die lebensjüngeren Teilnehmer den Altersbonus nicht zum Problem werden zu lassen. Sicherlich hätten sich die Seitenwagenfahrer gewünscht, im Enduroabschnitt der SP etwas mehr Streckenbreite zu bekommen. So war es an der einen oder anderen Stelle vielleicht schon etwas kniffelig, aber es kamen letztlich alle durch.

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Zur Strecke:

Absolut klassikgerecht, was da fachmännisch ausgesucht wurde. Nach der Sonderprüfung ging es zum Warmwerden einige Kilometer über Wiesenwege und an Waldrändern entlang, ehe die Waldauffahrt vor Gestungshausen anstand. Nach der DK 1 folgten dann weitere flüssig zu befahrende Waldpassagen mit zunehmenden Querwurzelanteilen. In Zedersdorf nach der DK wurden anschließend Getränke und  auch kleine liebevoll zubereitete Snacks aus Obst und Käse gereicht, ehe es bei Firmelsdorf und Bieberbach in den Sonnefelder „Wurzelwald“ ging. Dieser hat an etlichen Stellen eine sehr hohe Konzentration und viel Fahrgeschick gefordert, ehe man über den letzten Straßenkilometer ins Ziel zurückrollen konnte. Da die Rundenfahrzeit ausreichend lang gewählt war, konnten sich auch die älteren Teilnehmer oder Fahrer älterer Maschinen mit kurzen Federwegen bei den doch hohen Temperaturen ausreichend lange regenerieren.
Wie wir finden, eine rundum gelungene Sache, welche die Jungs und Mädels vom AMC Hohe Aßlitz um Fahrtleiter Bernhard Wittmann da angeboten und durchgeführt haben. Als schöne Randnotiz soll nicht unerwähnt bleiben, dass sich in Gestungshausen eine nette Truppe von Leuten mit Partypavillon am Straßenrand aufgebaut hat und im Rahmen von einem verlängerten Frühschoppen auch in der letzten Runde noch jeder Teilnehmer freundlich angespornt wurde.

 

Sonnefeld Klassik: eine tolle Sache, Wiederholung erwünscht.

Die Ergebnisse findet ihr auf den Seiten des AMC Hohe Aßlitz, weitere Bilder der Veranstaltung findet ihr hier.

Traurige enduro-klassik.de Randnotiz: Wegen eines Schadens an unserem Fotoapparat können wir diesmal nur Impressionen aus dem Fahrerlager anbieten. Sollte uns jemand noch Bilder von Strecke oder Sonderprüfung zur Verfügung stellen, wären wir sehr dankbar.

 

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