Bestes Endurowetter bei leicht frischen Temperaturen begleitete die ca. 95 Teilnehmer der gelungenen 17. ERC Classic Geländefahrt von Veranstalter Stefan Reihl über die schön gelegenen Höhenzüge des Thüringer Waldes bei Dillstädt und Marisfeld. Das Team von Stefan und Uta und ihren fleißigen Helfern hatte eine schöne 40 Kilometerrunde mit 2 Sonderprüfungen und einem Beschleunigungstest im Angebot, welche auf großen Zuspruch stieß.
Wie bereits seit vielen Jahren, moderierte Stefan auch diesmal das Veranstaltungsgeschehen. Wie immer locker flockig und dennoch mit sachlich und historisch fundierten Details und Anekdoten. Drei Runden standen am ersten Tag der Zweitagesfahrt für die Motorräder aus den Baujahren von 1960 – 1990 auf dem Programm. Die morgendliche Taunässe machte die erste Runde an manchen stellen verdammt rutschig. Landläufig wird so ein Streckenzustand auch mal als „arschglatt“ bezeichnet. Ein für diese Jahreszeit und die Rennsteigregion tatsächlich kein unbekanntes Phänomen. Doch bereits ab der zweiten Runde herrschten beste Gripbedingungen und eine fahrtechnische Zurückhaltung war kaum noch erforderlich. „Herrlich“, werden sich wohl die Allermeisten gedacht haben. Zumindest ist dies zu vermuten, weil sich die gute Laune samt Grinsen durch das ganze Teilnehmerfeld zog. Die Strecke hätte sich an diesem Tag wohl auch wunderbar zum Wandern geeignet, bis vielleicht auf das etwas holprig zu befahrende KTM-Adventureland. Aber auch das gehört nunmal zum Klassik – Endurosport, ebenso wie die hervorragende Thüringer Rostbratwurst, diesmal von der Südseite des Rennsteigs.






