Danke an Jürgen Rödel für die Bilder und den Gastbeitrag!
Was die Isnyer auch dieses Jahr wieder auf die Beine gestellt haben – der Wahnsinn! Die Aktiven (Chapeu), Fans und Zuschauer sind sich einig: Bestnote, 1 plus!
Freitag:
Nach sehr guter Bewässerung (ab Donnerstag bis ca. 15 Uhr am Samstag) zeigte sich in Isny Sonnenschein pur, und alle Grübelfalten in den Gesichtern verzogen zu einem leicht anwachsenden Vorfreudegrinsen der Anwesenden.
Die technische Abnahme: Absolut stark! Lustige Sprüche, familiäres Flair und reibungsloser und perfekter Ablauf. Und – immer wieder irre nach alter Manier – die Startnummer in die fälschungssichere und unter Verschluss gehaltene Farbmischung mit spitzen Pinselenden geschrieben, einfach herrlich.
Hervorragend auch das Catering: Von Kuchen über Wurst und Steak, Kaffee und hervorragendes Allgäuer Bier – es war alles da (das Stolzbier ist echt super …).
Vermutlich aufgrund von Platzmangel gab es dieses Jahr keinen Parc-Ferme, denn das bisher genutzte “ grüne Inselchen“ (der Wiesenstreifen) war belegt mit Startern und ihren Equipment. Trotz des sehr großen Schulareals rückten die 325 Starter aus Italien, Tschechei, Österreich, Frankreich, Belgien, Niederlande, Schweiz und ?, zusammen, damit Platz für alle war.
Ab 15 Uhr war füllte sich der Aussenbereich mit Sitzgelegenheiten und die Benzin-Austauschgeschichten kamen ins Laufen. Es wurde viel gelacht und gequatscht.
Die Motorräder waren alle wieder über die altbekannten Marken verteilt und natürlich blitzeblank vorbereitet. Man merkte, dass das Allgäu ein Schek-Land ist: Laut Aussage von unseren BMW-Freak W. O. waren 23 Gelände-BMWs am Start, einige Schek-Maicos und eine Schek-Wankel, die leider schon am ersten Tag ihren Geist aufgab. Sehr schade, denn da war der Richard dann alleine zuständig für den grandiosen Wankelsound. Eine Harley-Davidson war auch am Start, die aber leider nur bei der technischen Abnahme vor die Linse kam.
Samstag:
Start um 11.00Uhr. Am Rohrdorfer-Tobel DK2 Bereich waren die Bodenverhältnisse knackig und auch rutschig, aber alles Rahmen des Machbaren. Die Wiesenhänge von 50ccm bis BMW-wuchtig gut fahrbar, da war die lange Querumfahrung, wo es auch an vielen anderen kniffligen Stellen in hervorragender Weise angeboten wurde, geradeaus unterhalb der Wiesen matschiger. Klasse: Viele Hausbesitzer saßen auf Stühlen draußen, winkten und feuerten an. Dies Verhalten fand man an sehr vielen Ecken – die Allgäuer mögen den Klassiksport einfach!
Paparazzi-Punkt 2 war die sehr knackige Auffahrt zum Rangauer-Tobel. Eine Auffahrt mit Schwierigkeitsgrad 10, aber auch hier bestgriffiger Boden mit einigen Querwurzeln, die es nicht leichter machten. Dennoch pfiffen da viele ungebremst hoch. Die wenigen, die stecken blieben, wurden sofort von den MSC-Isny-Helfern hervorragend unterstützt. Auch hier gab es eine sehr tolle und auch fordernde Umfahrung, die es in sich hatte, aber leichter war. Ein echter Held an der steilen Auffahrt war Peter Hoffman mit seiner alten 50ccm Kreidler -Wahnsinn, wie der da hochfuhr! Ein Honda-Fahrer mit einer TL 250 legte hier einen Absegler hin, der kurz den Atem stocken ließ – glücklicherweise blieb das aber alles ohne Folgen (siehe Filmclip).
Point 3 am Samstag war dann das Umspannwerk, das voll in der Sonne lag. Dort herrschte bester Grip – bis auf dem schmierigen Schlammbereich vor der letzten Steigung am Ende der Schleifenparade, der einige Fahrer ins Schlenkern brachte.
Abends traf man sich bei gutem Essen und Trinken und fröhlicher Unterhaltung.
Sonntag
Bei etwas drückendem Wetter – herrschte beste Verhältnisse, was die Jungs und die zwei Damen auch mit besten Stollenabdruck zur Schau stellten.
Fotopoint war der Wiesenhang bei DK 4, welcher als erstes seitwärts hoch am Waldrand und in Schlangenlinie wieder runter auf den Teerweg führt und für alle Pflicht war sowie die nachfolgende, sehr steile Auffahrt zur DK4 und sehr steil runter nicht für einige C-Klassen Pflicht war, sonst für alle. Es war sehr steil, oben an der Kante äußerst nass und rutschig, aber es standen genügend Helfer an dieser Stelle, die zerrten und zurrten, wenn jemand hängengeblieben war.
Punkt 3 war dann ein Kilometer weiter an einem Hangteilstück, der auch steil hochging, schleifenförmig runter, erneut hoch und nochmal runter. Für die 50er und 80er sichtlich eine echte Qual: Die Umdrehungszahlen lagen gut über 10000, und dass sich beim Sound der „Kleinen“ einige Nichtkundige die Ohren zuhielten (was die alten Hasen zum Schmunzeln anregte) – „thats the sound of life“, kann man nur sagen.
Isny 2025 – ein echter Hammer!
Videoimpressionen findet ihr unter diesem Link!











































































































































































































































































































































































































































