Sind die Schotterstraßen, der Schlamm und unbefestigte Pfade Ihr Zuhause, dann wissen Sie, dass auf einer Enduro nichts so sehr zählt wie die Stabilität. Ein wackeliger Rucksack wird schnell zu mehr als einem Ärgernis.
Polterndes Werkzeug, Wasser in jeder noch so schmalen Ritze und der Rücken fühlt jeden kleinen Schotterhügel. Damit es nicht zu genau dem kommt, braucht es Hecktaschen. Diese sollen nicht nur selbst robust sein, sondern auch die Abenteuerlust mitmachen.
Stabilität und Volumen sind die ersten Kriterien
Eine gute Hecktasche wird auf einer harten Strecke schnell zum wichtigsten Ausrüstungsgegenstand. Das Volumen und das Befestigungssystem stehen dabei an oberster Stelle, denn während für einen Tagesausflug bereits 15 bis 25 Liter reichen, fängt der Spaß bei Mehrtagestouren erst bei 30 Litern an. Wichtig ist, dass das Gepäck fest sitzt und nicht wackelt. Gute Gepäcklösungen stören das Kurvenverhalten nicht und der Fahrer wird auch bei steiler Schieflage nicht nervös. Mittels Spannriemen, Klicksystem oder speziellen Motorradträgern ist sichergestellt, dass die Tasche oder der Koffer auch beim Sprung über das nächste Schlagloch auf ihrem Platz bleiben.

Egal, ob im Regen, Schlamm oder Staub
Eine Enduro und ihr Fahrer sind echte Dreckfresser, die sich dann am wohlsten fühlen, wenn es am schmutzigsten zugeht. Nicht nur der leidenschaftliche Biker, auch sein Gepäck sollte genau deshalb möglichst widerstandsfähig sein. Damit das wertvolle Gepäck nicht den Elementen ausgesetzt ist, kommen Materialien wie Ballistic Nylon, PVC-beschichtete Gewebe oder sogar Hypalon zum Einsatz. Diese innovativen Gewebe schützen den Inhalt und die Nerven.
Weitere Lösungen ergeben sich aus durchdachten Rollverschlüssen und robusten, wasserfesten Reißverschlüssen, die unangenehmen Überraschungen nach einem Gewitter verhindern. Die Hacktasche, die sich auf einer harten Tour über Stock und Stein bewiesen hat, ist in den Augen eines Fahrers schnell mehr als nur ein Accessoire, sie ist ein treuer Begleiter, auf den immer Verlass ist.
Gutes Design ist immer funktional
Hat Design keine Funktion, so ist es nutzlos. Das bedeutet nicht, dass die Hecktasche für das Motorrad nicht modern und stilvoll aussehen darf – die Funktionalität muss allerdings immer vorgehen. Ein flaches und möglichst aerodynamisches Profil, ein stabiles Innenleben, die einfache Montage und ein schneller Zugriff sind unterwegs entscheidend. Hier müssen Fahrer immer ihre persönliche Wahl treffen, denn vieles hängt von den jeweiligen Vorlieben ab. Eine perfekte Wahl gibt es nicht, vielmehr gibt es etliche Möglichkeiten, die dem Kenner Spielraum lassen.
Richtig packen für den Offroad-Trip
Gutes und sicheres Packen will gelernt sein. Die erste und wichtigste Grundregel lautet, dass die schweren Teile möglichst nahe an der Maschine positioniert werden. Dinge, auf die es in einem Notfall ankommt, müssen griffbereit sein. Dazu zählen Werkzeug, das Erste-Hilfe-Set und die Regenkleidung. Zuletzt muss alles, was empfindlich ist, wie etwa Lebensmittel, in wasserdichten Beuteln stecken. So bleibt die Enduro agil und die Fahrer müssen sich bei Offroad-Fahrten nicht durchgehend Gedanken über die Ausrüstung machen.
Vor dem Kauf ist es sinnvoll, sich mit Freunden aus der Gruppe auszutauschen, denn kein Forum oder Internetratgeber können echte Erfahrungen ersetzen. Ist das passende Modell erst einmal gefunden, so steht dem sorgenfreien Abenteuer nichts mehr im Weg.





