Zur 7. Zuverlässigkeitsfahrt für historische Geländesportmotorräder im Südharz, so die offizielle Bezeichnung der Veranstaltung, haben sich ca. 180 Teilnehmer in Nordhausen eingefunden. Sie durften erneut im schönen Fahrerlager auf dem Gelände des Ziegelwerk Sourell zu Gast sein. Die angebotene 45 Kilometer lange Geländerunde entsprach der bekannten Streckenführung vom Vorjahr. Auf die 2024 geäußerte Kritik zu verschiedenen Punkten hat der Veranstalter reagiert und die Rundenfahrzeit nunmehr auf 120 Minuten verlängert, sowie an 4 Streckenabschnitten praxisgerechte Umfahrungskonzepte für die Senioren und die ganz alten Motorräder aus einigen C-Klassen umgesetzt, die individuell aber auch von allen anderen Teilnehmern hätten genutzt werden können. Optimale Maßnahmen also, die für etliche der Teilnehmer doch „Druck aus dem Kessel“ genommen haben und die insgesamt sehr gut angekommen sind. Gefallen haben zudem das äußerst unkomplizierte Procedere bei der Papier- und Technikabnahme, die schnelle und zuverlässige Zeitnahme- und Auswertungsarbeit von TRIGA (Christian Schott) sowie die sehr zahlreich vorhandenen und stets sehr hilfsbereiten Streckenposten und nicht zuletzt auch ein feines Catering mit einer moderaten Preisgestaltung.    

Nach Regenfällen am Vortag war die Geländestrecke auf den Wiesenwegen anfangs noch etwas rutschig, doch die herauskommende Sonne bescherte den Teilnehmern dann im Tagesverlauf einen optimalen Geländefahrspaß mit anspruchsvollen Waldpassagen aber auch mit vielen tollen Ausblicken über die wunderbare Landschaft des Südharz. Hammermäßig entwickelten sich die Bodenverhältnisse in der Ackersonderprüfung SP 1, wo zur speziell Mittagszeit optimale Gripverhältnisse gegeben waren, so dass es möglich war, durchaus auch mal Schräglagen-Grenzbereiche auszuloten. Die Enduro-SP 2 oberhalb des Ziegelwerks entsprach dem Vorjahresprofil mit den mitunter nicht einfach zu befahrenden engen Trails am Hang oberhalb vom Fahrerlager. Tempobolzen am Acker und viel Fahrgeschick im Endurotest waren somit erneut das erforderliche Erfolgskonzept für gute Ergebnisse. 

Bei der Siegerehrung, resümierte schließlich ein Teilnehmer die Veranstaltung mit den Worten eines früheren Fernsehquizmasters: „Wir sind der Meinung, das war Spitze!“ 

Dem gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen, außer vielleicht, dass bei dieser Teilnehmeransage das Mikrofon seinen Dienst quittierte. Der ebenfalls spitzenmäßig agierende Streckensprecher Didi Clauss musste somit anschließend die restliche Siegerehrung „analog“ zu Ende moderieren. Auch das erfolgte mit Bravour. 

Hier der Link zu den Ergebnissen.

Dazu unsere Galerie mit ersten Bildeindrücken von der Veranstaltung.

ERGÄNZUNG:

In der zweiten Bildgalerie zeigen wir Schnappschüsse, die uns Sven Markurt zur Verfügung gestellt hat. Er war entlang der Strecke, auch in den Waldpassagen „Hermannsacker“  vor DK 1 unterwegs. 

In der dritten Bildgalerie haben wir zudem noch viele schöne Veranstaltungsbilder von der Strecke und von den Sonderprüfungen die Lars Wigleb und Alexander Schuster eingefangen haben. Die Bilder wurden uns vom Veranstalter und seinen beiden Fotografen überlassen.

enduro-klassik.de bedankt sich bei allen Unterstützern dieser Berichterstattung.

 

 

Bildgalerie 2:

 

Bildgalerie 3: