Der Gelenauer Andreas Cyffka erlag am Samstagmorgen mit 58 Jahren einer langen schweren Krankheit. Mit 17 Jahren kam er zum Endurosport, natürlich wie viele Elitefahrer im Erzgebirge über den MC MZ. 1983 wurde er in das MZ Werksteam aufgenommen und bereits 1984 errang er seinen ersten großen Mannschaftserfolg, den Gewinn der Silbervase (Cyffka, Klädtke, Thalmann, Lämmel) bei den Sixdays in Assen. Ein Jahr später bei den Sixdays in La Molina (Spanien) konnte er bei der erfolgreichen Titelverteidigung  (Cyffka, Heydenreich, Grüner, Grellmann) mitwirken. Allerdings wurde die Bezeichnung Silvervase nun durch die FIM Junioren Weltmeisterschaft (Junior-Trophy) ersetzt.  Das identische Quartett konnte 1985 in San Pellegrino dann nochmals den Vizetitel bei den Junioren erringen. Bei den Sixdays im polnischen Jelenia Gora 1987 wurde er zudem zusammen mit Mike Sydow und Jens Fabke Clubmannschaftsweltmeister. Bis zur Wende 1989 gehörte Andreas Cyffka dem MZ-Werksteam an. Anschließend startete er für das  Husqvarna Team Zupin. 1990 gelang ihm ein herausragender Einzelerfolg, als er beim heimischen WM Lauf  „Rund um Zschopau“ im Jahr 1990 auf der 500er 4-Takt Husqvarna den Gesamtsieg holen konnte.
 
Dem Endurosport blieb er stets verbunden. Als Gründungsmitglied, sportlicher Leiter oder auch als Vereinsvorsitzender des MC MEK förderte er den Endurosport im Erzgebirge und natürlich startete er auch in der Klassik-Szene bei ausgewählten Events. Vor allem bei der Zschopau-Classic Veranstaltung war er regelmaßig mit einer schnellen SWM für das Enduroteam Fleischer am Start. Hier errang „Cyff“, trotz bereits diagnostizierter Erkrankung, 2019 den Klassensieg. Nicht nur die Endourowelt trauert um einen großartigen Sportler und Sympathieträger.