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2. Lauf zur FIM Klassik Enduro Europameisterschaft in Le Mayet de Montagne

Am 1. Juni 2019 fand im französischen Le Mayet de Montagne im Rahmen des 2. Bourbonnaise Classic Enduro der zweite Lauf zur FIM Klassik Enduro Europameisterschaft statt. Der Austragungsort lag in der Region Auvergne-Rhône-Alpes, nahe Vichy. Die dünn besiedelte und sehr ursprüngliche Landschaft ist  geradezu prädestiniert, um eine Enduro Veranstaltung von höchster Qualität durchzuführen. Und das gelang den Freunden des Team Saint Yorre Motos, die für die Streckenführung und die Organisation der gesamten Veranstaltung verantwortlich waren auch. Nicht nur 44 Fahrer aus Italien, Spanien, Deutschland und natürlich Frankreich, die in unterschiedlichen Klassen um den europäischen Klassik Enduro Meistertitel kämpfen, waren in die schöne Auvergne gereist. Insgesamt waren 326 Fahrer am Start, die überwiegend im französischen Championat de France Enduro à l‘ Ancienne, der französischen Klassik Enduro Meisterschaft, gewertet wurden. Wie bereits beim ersten Lauf in Italien zum „FIM Vintage Enduro European Championship“, so der offizielle Titel der Serie, waren auch wieder zwei deutsche Fahrer am Start. Martin Beetz und Bernd Bachert, beide vom MSC Mauer, machten sich auf den weiten Weg, um weitere wichtige Punkte für die Europameisterschaft einzufahren. Die Veranstaltung fand in dieser Form zum zweiten Mal statt. Was man von der Erstauflage hörte, klang bereits sehr vielversprechend und die beiden deutschen Vertreter wurden nicht enttäuscht.  Die Sonderprüfungen übertrafen alle Erwartungen. Die teils sehr selektiv, teils sehr schnell gesteckten Sonderprüfungen, die auf Bestzeit zu fahren waren, führten über weitläufige Weiden mit Waldabschnitten sowie steilen Auf- und Abfahrten, die Mühe machten, sie zu Fuß zu begehen. Auch bereits am Vortag der eigentlichen Geländefahrt, fand die obligatorische Beschleunigungsprüfung statt. Hierbei galt es, eine Strecke von ca. 400 Meter Länge nach einem stehenden Start möglichst schnell zu durchfahren.

Als es dann am Morgen des 1. Juni ab 8 Uhr an den Start ging, lachte bereits die Sonne von einem strahlend blauen Himmel und die Temperaturen kletterten im Tagesverlauf immer weiter in Richtung 30 Grad Celsius. Einige Tage zuvor hatte es allerdings noch stark geregnet, so dass zu erwarten war, dass es auf den schattigen Waldpassagen noch sehr nass sein würde, auf den steilen und teils sehr schnellen Schotterwegen jedoch stauben würde. In manchen Streckenabschnitten zimmerten die Veranstalter in weiser Voraussicht Holzbrücken über vermeintlich kleine Bäche, da ein Durchfahren bei steigendem Wasserpegel unmöglich gewesen wäre. Insgesamt galt es drei Runden zu absolvieren, die alle im Wesentlichen unabhängig voneinander konzipiert waren, was einen enormen Aufwand für die Organisatoren bedeutete. Doch dieser hat sich gelohnt. Die Fahrer wurden drei Runden lang mit absolut meisterschaftsreifem Endurogelände beglückt. Die Runden waren weitläufig markiert, so dass nach ca. 6 Stunden Fahrtzeit über 150 km Strecke absolviert waren. Die Ausfallquote war erstaunlich gering. Von den 44 Fahren der Klassik Europameisterschaft sahen lediglich 3 das Ziel nicht. Für die beiden deutschen Fahrer hat sich die weite Reise durchaus gelohnt. Martin Beetz konnte in seiner Klasse den 4. Platz belegen und rückt damit auf Platz 2 in der Gesamtwertung vor. Bernd Bachert belegte in seiner Klasse den 6. Platz und konnte sich damit auf Platz 4 in der Gesamtwertung vorarbeiten.

Enduro-Klassik.de bedankt sich bei den beiden deutschen Protagonisten für diesen Beitrag. Eine tolle Sache wie wir finden. Für die nächsten EM Läufe am 4.-6.10 in Solsona/Spanien und am 20.10.2019 in Kempenich wünschen wir viel Erfolg und eine tolle Platzierung in der Endwertung.

 

 

 

 

 

 

 

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