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Veranstaltungsvorschau Enduro-Klassik 2016


Kaum ist das Enduro-Klassik Sportjahr zu Ende, richtet sich der Blick bereits auf 2016. Deshalb hier ein Überblick über die jeweiligen Veranstalterplanungen -Stand 18. November 2015- natürlich immer unter dem Vorbehalt der erforderlichen behördlichen Genehmigungen oder auch noch denkbarer Veränderungen:

Lizenzfreier Breitensport:

  • Pfungstadt, So. 28.02.2016
  • Neuhaus-Schierschnitz, Samstag 30.04.2016 (angedacht ist auch eine Zusatzklasse für Fahrer“Ü50″ mit aktueller moderner Technik)
  • Bechthaltreffen von Uwe Häußler (Picasso), 04./05.06. 2016
  • Schönebeck, Samstag 11.06.2016
  • Zschopau, Samstag 25.06.2016
  • Sonnefeld, Sonntag 24.07.2016
  • Sulzbach-Rosenberg, 06. oder 13.08.2016
  • Neustadt/Coburg, ist erst für 2017 wieder geplant.
  • Sinsheim, Samstag 27.08.2016
  • Weimarer-Land, Niederroßla – kann wegen der Probleme mit dem Naturschutz an den Hängen der Ilm wohl überhaupt nicht mehr durchgeführt werden.
  • Mauer, Samstag 10.09.2016
  • Dillstädt (hier liegen noch keine Infos vor!)
  • Ulfenbachtal – 14.  Johann-Philipp-Jöst-Gedächtnisfahrt, Samstag 01.10.2016
  • Eberstedt, Ölmühle, Samstag, 29.10.2016

DMSB-Klassik-Trophäe: Beim DMSB angemeldet sind die Veranstaltungen in Dahlen, Waldkappel, Tuchheim, Streitberg und Kempenich. Da die Serie in den letzten Jahren keinen großen Zuspruch mehr fand, wäre der DMSB bereit, auch Vorschläge der Aktiven zu prüfen, um die Sache attraktiver zu gestalten. Wer dazu also einen Beitrag/Verbesserungsvorschlag hat, kann ihn uns gerne über das Kontaktfeld zumailen. Die gesammelten Vorschläge werden wir dann veröffentlichen und an die Verantwortlichen in Frankfurt weiterreichen.

FIM-Vintage Europacup: Die Sache ist nach wie vor in Planung. Auch ist eine Veranstaltung für 2016 in Deutschland angedacht aber bislang nicht beim DMSB angemeldet. Gerüchten zufolge ist Pflückuff zw. Leipzig und Berlin im Gespräch. Sollte es gelingen, ein taugliches Reglement zu schaffen, ist in Aussicht gestellt, dass bis Ende Dezember auf der Homepage von FIM-Europe.com unter Sport/Vintage eine Veröffentlichung erfolgt. Wer an der Sache interessiert ist, sollte sich dort einfach gelegentlich öfter mal umschauen.

Eberstedt (112)

 

 

14 Kommentare

  1. 3.7 Enduro-Klassik-Trophäe
    Die Austragung erfolgt in einer Klasse ohne Hubraumbeschränkung.
    Zugelassen sind nur luftgekühlte, Straßenzugelassene Geländemotorräder mit oder ohne Seitenwagen bis Baujahr 1983.
    Sie müssen mit 2 Stoßdämpfern hinten, Luftkühlung, Trommelbremsen hinten und vorne, und einer funktionierenden Beleuchtung ausgestattet sein.
    Der Strom für die Beleuchtung der Klassik Motorräder im DMSB-Bereich muss durch einen dem damaligen Auslieferungszustand des Motorrades entsprechende Lichtmaschine erzeugt werden. Eine Batterie entspricht nicht dem Sinn einer Erzeugung von Beleuchtungsenergie.
    Für Klassik Motorräder im DMSB-Bereich sind auch Reifen zugelassen, die keine „DOT“ oder „E“ Kennzeichnung besitzen, diese müssen aber in den Fahrzeugpapieren eingetragen sein.
    Ebenfalls zugelassen sind: Yamaha Motorräder dieser Baujahre mit Dreieckschwinge, Kramer Motorräder ohne Umlenkung, Husqvarna Motorräder der Baujahre 1984 und 1985. Nicht erlaubt sind Zurückgebaute Mono-Shock Motorräder neuerer Baujahre. Max. Geräuschlimit: 96 dB(A). In der Klassik-Klasse ist eine Teilnahme mit einem roten Oldtimer Kennzeichen beginnend mit „07“ zulässig, wenn ein gültiger Oldtimer Pass einer ausstellungsberechtigten Organisation, in dem die Verkehrssicherheit bestätigt wird, oder ein schriftlicher HU Nachweis nach § 29 welcher nicht älter als 24 Monate sein darf, bei der Abnahme vorgelegt werden

    • Solange der DMSB sein Klassik Reglement siehe oben nicht maßgeblich den tatsächlichen Anforderungen anpasst, wird sich wohl an der Teilnehmer Zahl nichts ändern. Zumal sich durch die Organisation durch den DMSB und deren Unfähige und Toleranzlose Funktionäre die Klassikscene nur unnötig mit Lizenz+ Sportkommisar/Veranstalter Gebühren verteuert, wird die die Europameisterschaft schon im Ansatz scheitern. Die Herren haben es leider immer nicht erkannt dass Klassik Sport in erster Linie mit Spass an der Freud und Erhaltung Motorrad Kulturgutes zu tun hat.
      Und dafür brauchen wir keine Besserwisser welche uns den Spass am Zwanglosen Lizenzfreien Klassik Sport vergraulen wollen.
      Die Herren welche das DMSB Klassik Reglement ausgearbeitet und verabschiedet haben, haben scheinbar noch nie eine Klassik Veranstaltung wie Zschopau besucht und deshalb auch nicht begriffen um was es uns dabei geht. Eine geordnete Geländefahrt mit dem Anspruch einer halbwegs Gerechten Tageswertung welche das Alter der Fahrzeuge und Fahrer verbunden mit viel Fahr Spass
      an Technik und geselligem Besammensein bietet. Wer im etwas höherem Alter noch an Europameisterschaften und Pokalen interresiert ist, hat den Sinn von Klassik noch nicht verstanden, bzw. war vielleicht in Jungen Jahren etwas zu langsam.

  2. Die vom DMSB ausgeschriebene und durchgeführte Wertung zur Klassik Trophäe erfolgt im Zusammenhang mit DEM-Veranstaltungen. Hierbei wird der gleiche Rundenverlauf, die gleiche Fahrtzeit und die gleiche Sonderprüfung wie in den Klassen der DEM E1 bis SuperSenioren gefahren.

    Bei diesen Veranstaltungen handelt es sich natürlich um Sportveranstaltungen und keine Ausstellung von technischem Kulturgut. Auch können an diesen Veranstaltungen alle Sportler die rechtzeitig ihre Nennungen abgegeben haben und in Besitz einer mind. „C“ Lizenz sind, teilnehmen. Nasenfaktoren, Alter von Fahrzeugen und deren Teilnehmern werden bei diesen Veranstaltungen nicht berücksichtigt. Bei den Fahrten zur Klassik Trophäe geht es um Sport und die Beherrschung der mittlerweile mind. fast 35 Jahre alten Fahrzeuge. Die Zeitmessung in den Prüfungen und auch in den Runden wird elektronisch mit Aktivtranspondern durchgeführt. Eine Zeitmessung im 1/100 Sek. Bereich ist hier möglich. Stoppuhren und menschliche Fehlerquellen sind so gut wie ausgeschlossen. DK-Punkte sind von Sportwarten besetzt, die durch den DMSB akkreditiert wurden. Der Ablauf der Veranstaltung erfolgt zeitgemäß und die Zwischenzeiten können via Livetiming (Onlinezeiten und Platzierungen, sogar Strafminuten) beobachtet werden. Transparenz ist also gegeben.
    Das am Ende einer Fahrt der Sieger geehrt wird, ist Bestandteil der Veranstaltung. Am Jahresende erfolgt die Gesamtwertung zur Klassik-Trophäe. Hierbei ist es ebenfalls egal, wie lange der Sieger schon auf dem Motorrad sitzt oder ob er in jungen Jahren z.B. Halma gespielt hat.

    • Lieber Olaf!
      Ich glaub da hast du am Begriff Klassik was falsch verstanden. Der DMSB unterscheidet in der KT nicht die verschiedenen Motorrad Klassen Hubräume und Altersgruppen.
      Das Grund Problem ist eigentlich schon im Begriff Klassik Motorrad enthalten. Was wollt ihr werten das Motorrad oder den Fahrer?
      Die Lizenzfreien Veranstalter haben doch die letzten Jahre schon den Besten Kompromiss gefunden. Das sieht man doch schon allein an den Starterzahlen.
      Hier gehts doch nicht mehr darum irgendwelche Meisterschaften oder Pokale zu gewinnen.Aus dem Alter sind doch mittlerweile die Motorräder und auch die Fahrer
      schon lange raus. Ausserdem will man ja neben dem Spaß auch sein Schätzchen noch lange der Nachwelt erhalten, zumal die Teileversorgung für einige Mopeds immer schwieriger und teurer wird. Natürlich ist es Interresant ( auch für mich) wie schnell man damit noch fahren kann. Den Ergeiz haben sicher alle noch aber je mehr von Oben Reglementiert wird um so komplizierter und teurer wird es. DMSB Veranstalter Gebühren, Sportkommisarauslagen, Lizenzen Arztkosten usw. Und ein Klasik Reglement welches nur Luftkühlung, Trommelbremsen und Twin Shock als einzige Klassifizierung aufweist kann nicht funktionieren. Man kann doch nicht einen 50er Fahrer Alter vielleicht 65 gegen eine 440 Maico mit einem 45jährigen Fahrer antreten lassen und daraus eine Meisterschaftswertung machen. Wer ist da der Bessere? Die 50er von 1976 mit gerademal 12PS oder die 440 mit über 40 PS? Dieses Reglement grenzt doch schon im Ansatz die Markenvielfalt massiv ein. Denn wer hier gewinnen will muss doch mind. eine 250er an den Start schieben.
      Das ist ja wohl auch der Grund neben einigen anderen dass die DMSB Klassik so schlecht besucht ist. Die KT im Rahmen eines DM Meisterschaftslaufes mitfahren zu lassen wirft dann auch für den Veranstalter neue Probleme auf, läßt er die Klassik auf den gleichen Strecken wie die A-Lizenz fahren sind bestimmt einige Fahrer oder Mopeds schon überfordert. Dann brauchts Umleitungen oder andere Zeitpläne, wer soll das alles noch machen? die Veranstalter sind doch schon mit den 2-3 Sonderprüfungen und Zeitnahme Personell im Begrenzer. Von den Mehrkosten her gar nicht mehr zu bewältigen. Im Strassensektor Vintage Klasse ist es doch genauso, die Veranstaltungen haben einen eigenen Charakter und werden nicht mit aktuellen Fahrzeugklassen vermischt. Die Starterzahlen hier sind ähnlich hoch wie im Klassik Geländesport. Das der Altersbonus einigen jüngeren Fahrern nicht passt kann ich schon nachvollziehen aber das ist auch nur eine Frage der Länge der Sonderprüfung. Je länger um so besser für den Jungen und umgekehrt. Aber im Alter noch Motorrad Sport zu betreiben sollte doch keine Strafe sein oder? Das das auch nicht 100% Gerecht sein kann ist schon klar aber von allen schlechten Lösungen scheinbar immer noch die Beste. Die Gleichmäßigkeitswertung wäre dafür immer noch die Beste Variante, weil dann jeder so schnell oder langsam fahren kann wie er will und trotzdem noch Gewinnen kann. Für die Heißsporne unter uns wär halt eine schnellste Runde noch ein kleiner Leckerbissen. Fakt ist aber wenn der DMSB sich nicht bewegt und das Reglement und div. Auflagen überarbeitet, ändert sich nichts. Kommt noch hinzu dass man als Fahrer über 70 keine Lizenz mehr bekommt, ist ja schon über 55 ein Problem einen DMSB beglaubigten Sportarzt zu bekommen welcher einen nicht auch noch mit extra Kosten bedient.

  3. Mensch Arnulf !

    Da hast du mal wieder den Nager auf den Kopf getroffen.
    Man muss sich wirklich mal das Reglement bewusst durchlesen. Da könnte auch stehen: “ Freigeister mit Hang zur Improvisation, die niemandem wehtun, sind bei uns unerwünscht.“ Da bleiben halt auch in unserem historischen Enduroland nur eine Handvoll übrig. Wir sind halt nicht mehr bereit das enge Korsett der Funktionäre zu tragen. (Einige haben auch schon gar nicht mehr die passende Figur dazu…)
    Eure #17 Stefan

  4. Hallo Olaf
    Ich würde mich wieder freuen, wenn du/ihr 2016 wieder in Streitberg erscheinen würde und das Moderne mit den Alten verbindet.
    Aaaaaber es ist auch nicht meine Auffassung von Klassik, hier dieselbe Strecke, dieselben Zeiten mit einen klassischen Motorrad der ca. 80iger Jahre zu fahren–dieselbe Strecke vielleicht (von min. guten Fahrern), aber da müssten andere Zeitvorgaben sein–realistische für Klassikmotorräder-auch die künstlichen Hindernisse sind halt materialmordend für die alten Maschinen.

    Solange da jemand seinen Spass hat , das Angbeot da ist, sei es jeden natürlich freigestellt die Herausforderung zu meistern und nach Gusto: Was gefällt macht auch Spass.

    Mir hat es auch sehr gut gefallen euch Klassikkameraden beim DM-Lauf in Streitberg zu sehen und im Parcferme alt neben neu sehen zu können–aber mir persönlich ehrlich gesagt ist das zuuu heftig.

    Bis 2016 mit klassischen Gruß Jürgen

  5. Hallo Olaf,
    es ist ja legitim, wenn Du „an allen Fronten“ die Werbetrommel für die DMSB KT rührst, aber es ist wenig hilfreich, die etablierten lizenzfreien Klassik-Geländefahrten bei jeder Gelegenheit als „Oldtimer-Ausstellungen“ oder „Fahrertreffen“ ohne jeden sportlichen Wert hinzustellen, was sie definitiv nicht sind.
    Ich stelle ja auch nicht öffentlich den Sinn einer DMSB-Bewerberlizenz für die KT-Veranstaltungen in Frage – das kann ja jeder machen, wie er das für richtig hält und er bereit ist, dem DMSB Geld zukommen zu lassen.

    Bei mir entsteht der Eindruck, daß Du offensichtlich außer dem Parc fermé im Zschopauer Schloßhof noch nichts von einer Klassik-Geländefahrt mitbekommen hast, auch nicht von der Philosophie, die seit über zwei Jahrzehnten dahinter steckt.

    Die bis zu 300 Teilnehmer an Klassik-Geländefahrten stört der von Dir erwähnte „Nasenfaktor“ nicht, offensichtlich aber den ein- oder anderen, der nicht einmal aktiv als Fahrer am Klassik-Sport teilnimmt, weder an der DMSB-KT noch am lizenzfreien Breitensport.
    Ganze zwei Fahrer haben 2015 an allen vier Läufen der DMSB-KT teilgenommen, insgesamt nur 11 Fahrer haben überhaupt einen Lauf in Wertung beendet. Das sollte doch zu denken geben, ob das DMSB-Konzept breite Akzeptanz findet.

    Es wird wohl auch einen Grund haben, weshalb immer mehr Fahrer von der DMSB-KT in den lizenzfreien Klassik-Sport wechseln.

    Wie schon gesagt, es hilft wenig, die „lizenzfreien“ ständig zu diskreditieren. Ein Vergleich der Starterzahlen beider Konzepte sollte eigentlich aussagekräftig genug sein.

  6. Hallo zusammen,
    das Thema ist nicht neu und wurde schon vor Jahren, auch mit entsprechenden Fahrereingaben an den DMSB, erörtert. Vorab: Da ich seit Jahren DMSB und Klassik-Veranstaltungen fahre, bin ich der Ansicht, dass man diese Veranstaltungen nicht pauschal miteinander vergleichen kann. Ein DMSB-Lauf ist sportorientiert mit knappen Zeiten, einer anspruchsvollen Strecke und alllem organisatorischem Drumherum, was eine Geleändefahrt – auch früher schon – ausmacht. Der Schwerpunkt einer reinen Klassikfahrt liegt nicht in knappen Zeiten, sondern tatsächlich im Spass am Fahren mit alten, schön restaurierten Motorrädern.
    Ich gebe Arnulf recht, dass ein Hauptschwachpunkt die undifferenzierte Einteilung von Hubraum und Baujahr ist. Wir hatten hierzu mal eine Zweiteilung vorgeschlagen. Mit einem Motorrad des Baujahres 1977 ist es eben schwer gegen eine 1982 Maico anzutreten. Geht aber, da sich die Veranstalter bislang bei den harten Extremtests kooperativ gegenüber den Klassikern gezeigt haben und diese Passagen strichen. Aber es fällt immer mal auf, dass beim DMSB die neuesten Komponenten an die Motorräder verbaut werden, so dass einem hier der Spass vergeht (ich denke nur mal an USD-Gabeln). Ich habe für mich den Anspruch originale Motorräder an den Start zu bringen. Wer mich kennt weiß, dass meine Hercules zu 100 % im Originalzustand ist. Übrigens ist aber auch bei Klassik-Veranstaltungen der Trend zu der Verwendung nicht zeitgemäßer Komponenten zu erkennen. Vom Stoßdämpfer über die verstellbare Fliehkraftzündung bis zum Vergaser reicht auch hier die Palette. Aber zurück zur Atraktivitätssteigerung beim DMSB. Die Frage ist doch warum man DMSB fahren soll. Es hat ja nicht einmal ein richtiges Prädikat! Wo ist der Anreitz sein Material und sich selbst zu schinden? Den Teilnehmern an der KT drängte immer schon das Gefühl auf, dass man seitens des DMSB diese Klasse recht stiefmütterlich bis gar nicht betrachtet. Hier sei nur mal angemerkt, dass man eine banale Reportage im Vorstart (Zeitung des DMSB für die Nichtlizenznehmer) all die Jahre umsonst gesucht hat. Jeder Mumpf wurde da bislang ausführlich belobt. Was ist aus der Option geworden DMSB- Läufe auch im Rahmen von reinen Klassikveranstaltungen durchzuführen? Aus meiner Sicht hatte sich das in Zschopau prima bewährt und wäre es wert gewesen weiterzuführen und ggf. um Veranstaltungen mit entsprechendem Anspruch auszuweiten (Ich weiß, dass das einigen Hardcoreklassikern nicht schmeckt). Ich denke, der richtige Mix macht es.
    Abschließend meine Wunschliste für den DMSB (denn darum geht die Fragestellung und nicht über den Vergleich KT zu lizenzreien Veranstaltungen)
    1. Prädikatsvergabe
    2. sinnhafte Teilung der Klasse
    3. Beibehaltung der tech. Vorgaben, ansonsten einführung Youngtimerklasse
    4. Beibehaltung der Herausnahme extremer Streckenabschnitte / Sonderprüfungen
    Ich werde – soweit wieder fit – auch in 2016 in Dahlen an den Start gehen und dann wird man sehen, ob eine Teilnahme an allen DMSB-Läufen Spass / Sinn macht.
    Grüße
    Michael

  7. Der DMSB hat für die Saison 2016 die bisherige Klassik Trophäe zum „Klassik-Pokal“ herabgestuft, so daß dort keine A-Lizenz-Fahrer mehr startberechtigt sind. Diese Maßnahme wird bestimmt keine zusätzlichen Teilnehmer in die KT bringen…..
    Dazu sollen dem Vernehmen nach die Klassen E1, E2 und E3 keinen Meisterschaftsstatus mehr haben. Übrig bleibt nach 60 Jahren „Deutsche Gelände-/Enduromeisterschaft“ nur noch die „Int. Deutsche Enduro-Meisterschaft“, also das bisherige Championat.

    • Bernd

      Ja klar, der aktuelle Bericht von Robert Pairan bei Baboons wirft etliche Fragen auf! Sowohl im Hinblick darauf, als auch zu verschiedenen Vorschlägen zur KT, die hier im Rahmen der regen Kommentare in den letzten Wochen eingebracht wurden, wurde der DMSB von uns um eine Stellungnahme gebeten. Wir hoffen, dass wir dazu im Verlauf der nächsten Tage konkretere Informationen aus Frankfurt erhalten und veröffentlichen können.

      • Wenn dem so ist, dass der DMSB auch die DM auf eine Meisterschaftsstaus „eindampfen“ will, dann ist hier der Niedergang auch vorgezeichnet. Es gibt ja jetzt schon fast keinen Nachwuchs in nennenswertem Umpfang mehr und der Anreitz hier einzusteigen wird geringer. Schauen wir uns doch mal eine DMSB-Veranstaltung von den Teilnehmern her mal an. Das größte Starterfeld stellen die Senioren / Supersenioren. Ohne die trägt sich keine Veranstaltung mehr. Man könnte sagen, vom Alter der Fahrer her sind das alles Klassik-Läufe mit Nachwuchsbeteiligung. Nur die Motorräder müssten noch das entsprechende Alter aufweisen.
        Grüße
        Michael

  8. Liebe Klassik-Freunde,
    wie bereits im Statement vom 23.11.2015 beschrieben handelt es sich um eine Sportveranstaltung, egal ob nun Deutsche Meisterschaft oder DMSB- Pokal. Es ist und bleibt z.Zt. die höchste innerdeutsche Jahreswertung im Endurosport des Deutschen Motorsportverbandes. In wie weit nun die personellen Veränderungen oder die Lizenzänderungen des DMSB Sinn machen, erschließt sich nicht Jedem. Fakt bleibt, dass es nicht viele Sportfreunde gibt, die an diesen Sportveranstaltungen teilnehmen. Das ist schade. Nicht mehr und auch nicht weniger wollte ich mit meinem Aufruf bewirken. Da nun einmal viele Klassik-Freunde vom DMSB enttäuscht sind, ist ein Motivationsaufruf an Euch scheinbar zwecklos. Ich wünsche Euch ein erfolgreiches Motorsportjahr 2016.

    Olaf

    • Bernd

      Hallo Olaf!
      Du hast völlig recht, dass die Klassik Breitensportveranstaltungen mit der Meisterschaft im DMSB nicht vergleichbar sind und beide durchaus andere Ziele verfolgen oder andere Zielgruppen ansprechen. Dennoch sind es auf Dauer viel zu wenige Aktive, die an den KT Veranst. teilnehmen. Um diese Situation zu verbessern, wäre es eben wichtig, dass aus dem Kreis der Aktiven umsetzbare Verbesserungsvorschläge an den DMSB kommen, wie man die Serie aufwerten und für auch weitere interessierte Klassikfahrer attraktiver machen könnte. Das war/ist der Gedanke hinter dem Themenanstoß. Eine Meiseterschaft ist schlussendlich erst dann eine Meisterschaft, wenn sich eine ausreichende Anzahl von Sportlern um den Titel bemüht. Jeder der dazu mit einem sinnvollen Vorschlag beitragen kann, ist aufgerufen sich einzubringen. Gerne auch direkt beim DMSB, Abt. für Motorrad Endurosport, Herrn Schullenberg.

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