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Motorsporttipp für die kalte Jahreszeit


Nachdem der Dezember mit seinen milden Temperaturen wettertechnisch in Deutschland doch recht gnädig war, scheint der Winter allmählich doch die Oberhand zu gewinnen.

An Motorradfahren ist bei Schneematsch oder Regen in keiner Weise auch nur zu denken, ein Ausflug ins Gelände ist natürlich ebenso kaum möglich – oder doch?
Für Motorsportler mit Benzin im Blut bietet sich durchaus eine Möglichkeit an – und je mehr Schnee liegt, umso besser, denn diesen benötigt unser Fahrzeug, um voranzukommen: wir sprechen vom Snowmobil. Klar, dem Teil fehlen die Räder, und der Sound ist bestimmt nicht mit dem einer restaurierten Enduro Maschine z.B. von Maico, Hercules oder Zündapp zu vergleichen. Dennoch übt ein Motorschlitten eine ganz eigene Faszination aus, und mit bis zu 170 PS hat ein derartiges Gerät garantiert mehr als genug Power für den entsprechenden Fahrspaß.

Snowmobil

Bild: Cristi Sebastian Photography unter Verwendung der CC BY 2.0 License, flickr.com

 

Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein Schneemobil stundenweise oder auch für mehrere Tage zu mieten – denn kaufen macht vermutlich im milden Deutschland eh keinen Sinn – braucht dafür eine nicht allzu große Ausrüstung. In erster Linie ist entsprechende Winterkleidung, festes Schuhwerk, ein Ski- oder Motorradhelm sowie eine Skibrille, ggf. ergänzend noch eine Sonnenbrille, notwendig. Sollte weitere Ausrüstung notwendig sein, wird diese im Normalfall vom Vermieter gestellt.

Erste Fahrversuche mit einem Motorschlitten macht man idealerweise auf ebener Strecke ohne Hindernisse. Ein paar Beschleunigungs- und Bremstests absolvieren – und nach kurzer Eingewöhnungszeit beherrscht man das Gefährt normalerweise so gut, dass auch Ausflüge in leichtes Gelände möglich sind. Übrigens: auch wenn die Sitzposition der auf einem Motorrad gleicht, fährt sich ein Snowmobil anders. Wer flott unterwegs sein will, muss durchaus mit Muskelkater am nächsten Tag rechnen, denn der schwere Motorschlitten muss entsprechend gelenkt und immer wieder ausbalanciert werden – der Spaß ist es aber allemal wert.

Wer jetzt Blut geleckt hat und dieses Vergnügen ausprobieren möchte, kann sich z. B. unter diesen Angeboten das Passende auswählen. Für alle anderen haben wir natürlich auch eine Empfehlung: werft doch mal einen Blick auf unser Jahrbuch – dieses lässt sich bequem auf dem Sofa lesen.

Viel Vergnügen im Schnee wünscht das Team von enduro-klassik.de!

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