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2-Tage Fahrt in Neumarkt/Steiermark


Nachdem die für den 5. Juni geplante Klassik Fahrt auf den 5.-6.September verschoben werden musste, haben dennoch eine Hand voll Deutsche Enduro Klassiker die lange Anreise in die Steiermark auf sich genommen um an der 30. Neumarkter Wertungsfahrt teilzunehmen. Und es musste keiner bereuen.  Es herrschte traumhaftes Wetter und somit bot sich zugleich ein tolles Landschaftspanorama. Es gab zwar kein Telefonnetz, dafür aber eine 50km Runde mit Wasserdurchfahrten einigen knifflichen Wurzelauffahrten und einer Kiesgruben-Sonderprüfung vom Allerfeinsten. Da war alles drin was das Herz begehrt.  Wasser, Schlamm, Trialsektionen und kniffelige Schotterauffahrten. Die gefahrenen SP Zeiten von 3.45 bis über 9 Minuten sagen dazu eigentlich alles aus. Trotz Corona waren ca. 100 Fahrer am Start, darunter auch hoffnungsvoller junger Nachwuchs mit  „moderneren“ XT 600 Tenere oder DT 125 R Gerätschaften.

Die Ü 65 Klasse war fest in Deutscher Hand. Platz 1-4, wobei man dazu feststellen kann,  dass bei dem alpinen Gelände „Hubraum und Leistung“ auch durch extreme fahrerische Verrenkungen kaum auszugleichen waren. Von den restlichen 5 Klassen wurden 4 von Fahrern aus der deutschen Klassikszene gewonnen. Ob dies wohl bei einer künftigen Veranstaltung zu einem Einreiseverbot führt ???  Gesamtsieger und Tagesschnellster wurde verdient der Lokalmatador und Veranstalter Berni Walzer. Ihm ist es auch zu verdanken, dass die Veranstaltung überhaupt durchgeführt werden konnte.  Er hatte  er die ganze Verantwortung  und Vorbereitungsarbeit übernommen und eine zweite Genehmigungen, trotz Corona, erwirkt. Allein die betroffenen 44 Grundstückseigner zu überzeugen war sicher nicht ganz einfach. Respekt hierfür.

Und dass „fränkische Geländefahrer“ fast alles können -außer Hochdeutsch natürlich- zeigte Arnulf Teuchert. An seiner 44 Jahre alten Suzuki ging bereits bei der Samstagsrunde eine der Vorderachshalterungen verloren. Gemerkt hat er es jedoch erst am zweiten Fahrtag, als die Situation schon etwas brenzlig wurde und bereits etwa 100 Geländekilometer mit dem nur teilbefestigten Rad absolviert waren. Doch mit Büchsen aus seinem Hydrocross Ersatzteillager konnte der versierte Schrauber den Schaden provisorisch beheben und sicher bis ins Ziel fahren.

Und das Fazit:  Kurz und bündig – einfach eine rundum gelungene Veranstaltung.

Enduro-Klassik.de bedankt sich bei seinem Reisereporter Arnulf Teuchert für den Bericht und die schönen Bildeindrücke.

Zur Ergebnisliste hier klicken;

 

 

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