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Maico GS 250 T, Bj. 1978 / 1979


Maico GS 250 T

Maico GS 250 T, Baujahr 1978 / 1979

Vorgestellt wird hier eine neu aufgebaute Maico GS 250 T aus dem Jahr 1978, welche 2006/2007 komplett restauriert wurde und aktuell bei Klassik-Geländefahrten eingesetzt wird. Die Maschine wurde in der Grundsubstanz im Originalzustand belassen und optisch so aufgebaut, wie die Motorräder 1978 und 1979 in den Wettbewerben der Deutschen Geländemeisterschaft gefahren wurden. An dem Fahrzeug sind noch die Originalkunststoffteile von Falk, eine Originallampenmaske von Preston Petty, und eine Originalwerkzeugtasche von Brema verbaut. Der 78er Rahmen wurde durch einen 79er Rahmen ersetzt. Der 79er Rahmen unterscheidet sich lediglich durch eine etwas modernere Fußrastenanlage und einen geänderten Mittelständer. Ansonsten waren die Rahmen von der Geometrie in den beiden Baujahren identisch.

GS 250 T Detail

Maico GS 250 T, Detailaufnahme

Nach Ablauf der Saison 1977 entschloss man sich bei Maico, einen neuen Motor zu konstruieren. Der bis dahin verwendete schwere, kopflastige Motorblock mit 2 Wellen, wurde durch einen flachbauenden 3 Wellenmotor abgelöst. Dadurch konnte man das Ritzel näher am Schwingendrehpunkt platzieren und wegen des geringeren Kettendurchhanges größere Federwege realisieren. Das Fahrwerk des 77er Modells wurde hierfür überarbeitet und fortentwickelt. Um hinten einen größeren Federweg zu bekommen, wurde die ehemals gerade Schwinge, bananenmäßig nach unten gebogen. Serienmäßig fanden italienische Corte Cosso Dämpfer mit Ausgleichsbehälter Verwendung. Vorne war die hauseigene 38er Maicogabel mit 254 mm Federweg und Luftunterstützung verbaut.

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Die Maico war mit knapp 100 kg Leergewicht das leichteste Motorrad seiner Klasse, zumindest gegenüber den Mitbewerbern Hercules und KTM. Das Sahnestück war das Fahrwerk, welches sich durch gutes Spur- und Sprungverhalten auszeichnete. Auch optisch griff man bei Maico tief in die Trickkiste, indem man goldeloxierte Alufelgen verwendete. In der Fachzeitschrift Motorrad (2/78) wurde die 250er GS getestet und als “feuerrotes Spielmobil” bezeichnet. Die 250er war damals für 4895 DM Listenpreis zu haben. Darüber hinaus wurde die Maschine auch noch mit 350, 400 und 440 ccm Motoren angeboten.

Für die Sechstagefahrt, welche 1979 in Neunkirchen im Siegerland stattfand, brachte Maico dieses Motorrad dann noch mit einem Hubraum von über 500 ccm. Heino Büse startete damit in der Klasse bis 750 ccm und errang den Klassensieg. Darüber hinaus wurde er 1979 mit der Maico 250 auch noch Deutscher Geländemeister. Bert von Zitzewitz und Werner Schütz waren in der DM auch mit der 350er und 500er sehr erfolgreich unterwegs.

 

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