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Der sportlichste ostdeutsche Gelände-Viertakter


Simson GS 350,  Günther Clarinc

Simson GS 350, Günther Clarinc

… titelt die Motorrad-Fachzeitschrift „Enduro“ in der aktuellen Ausgabe 03/16 zu den AWO-GS Modellen (wir berichteten bereits im Januar 2014).

AWO leitet sich aus dem russischen Begriff für Motorrad „Awtowelo“. Optisch ähnelten sie sehr dem Westverkaufsschlager, der BMW R 25. Die Geländeversionen eines modifizierten Serienmotorrades gab es ab 1955 zu sehen. Wie damals bei Geländewettbewerben üblich, wurden als einzige Modifikation zur Straßenausführung Stollenreifen montiert und der Auspuff hochgezogen.

Erste Kleinserien der AWO GS-Modelle erschienen zwischen 1957 und 1959 in kleineren Stückzahlen von 40 bis 60 Fahrzeugen. Verbesserte Versionen hiervon wurden ab 1960 den Werksfahrern sowie auch werksunterstützten Fahrern für Geländesport-Wettbewerbe zur Verfügung gestellt.

Bis zur Produktionseinstellung 1961 wurden seit 1948 212.000 AWO-Motorräder gefertigt – eine mehr als stattliche Zahl! Diese heute äußerst seltenen Geländesport-Motorräder kann man nur noch bei Klassik-Geländefahrten bewundern – wenn man viel Glück hat.

Enduro, Heft 03/16

Enduro, Heft 03/16

 

Mehr Informationen über AWO-Motorräder gibt es in der aktuellen Ausgabe der „Enduro“ sowie im Web bei mopedprinz.de

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